Ausstellungen (Auswahl):
Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland. Vertreter der Schweiz an zahlreichen internationalen Ausstellungen, z. B. Exposition internationale des Arts plastiques in Belgrad (1977)
I. - III. Biennale der Schweizer Kunst, «Ersatzlandschaften» im Kunsthaus Zürich (1981)
Kunstmuseum Olten (2001)
Verschiedene Gruppen- und Einzelausstellungen in Privatgalerien:
Urania, Baumberger, Vogtei Herrliberg
Das Zeichnen nach der Natur ist der Ausgangspunkt im Schaffen von Hans Gantert. Nicht in idealisierender Art, sondern mit beinahe wissenschaftlicher Genauigkeit zeichnet und radiert er Pflanzen und Tiere. Aus künstlerischer Sicht interessierte ihn mehr das Fremde, das der Einfühlung und Identifikation eher Widerstand entgegensetzt. Daraus sind die bekannten Zyklen Kröten, Frösche, Echsen, Insekten und Wildschweine entstanden. Bei den neuesten Radierungen, ausgehend von einfachsten organischen Formen, entwickeln sich, gleichsam mutierend, archaisch gewachsene Strukturen, die wiederum an natürliche Vorbilder erinnern. Standen früher eher grossformatige Werke im Zentrum seines Schaffens, so sind es diesmal ausschliesslich kleinere Blätter. Die grafischen Techniken Radierung, Mezzotinto und Aquatinta eignen sich hervorragend zur künstlerischen Umsetzung, verlangen aber viel handwerkliches Geschick und Erfahrung. Die Helligkeitsabstufungen eines Blattes können nur erreicht werden, wenn sowohl beim Ätzen der Druckplatte, deren Einfärbung und Blankwischen ganz sorgfältig gearbeitet wird. Exzellentes Handwerk, gepaart mit künstlerischem Gespür, ermöglicht es Hans Gantert solche Kleinkunstwerke entstehen zu lassen.
|